Meine Heilung von CFS (Chronisches Erschöpfungs Syndrom)

 

Heidrun CFS Heilung

Foto: Vanessa Caricato, VCCreation, https://www.facebook.com/caricatovanessa/

Vorwort und Danksagung

Bevor ich über dieses Thema schreibe, möchte ich mich bei allen Menschen bedanken, die mich unterstützt haben, 6 Jahre lang durchzuhalten. FreundInnen waren dabei genauso wichtig, wie die professionelle Begleitung, die ich durch einen naturheilkundlichen Schulmediziner, in der Ayurveda-, Psychosomatischen- und TCM-Klinik, bei diversen HeilpraktikerInnen und HeilerInnen erfahren habe.

Mein größter Dank gilt meiner Seele, die alles gefügt und geführt hat und meine Selbstheilungskräfte reaktiviert hat.

Jetzt kann ich dich an DEINE Selbstheilungskraft erinnern. Ich habe sie erlebt!

*

Wie ist CFS bei mir entstanden?

Es begann mit einer Borreliose während meines Umzugs 2009, dass ich nicht mehr voll in meiner Kraft war. Mir wurde von mehreren Seiten eine Schwermetallausleitung angeraten, schließlich war ich ja lange Jahre als Zahnarzthelferin mit Amalgam in Berührung gewesen… 2011 ließ ich mich darauf ein, während beruflich die Anforderungen zunahmen. Die Ausleitung war ein Schuss nach hinten. Mein Körper konnte diese Belastung nicht auch noch (er-)tragen. Es kam zum Burnout, von dem ich mich nicht erholte.

CFS – eine chronische Erschöpfungskrankheit – wurde diagnostiziert. Meine kapillare Durchblutung war stark eingeschränkt und dadurch alle Organe geschwächt. Schadstoffe konnten nur schwer abtransportiert und Nährstoffe wenig aufgenommen werden. Migräne besuchte mich oft. Diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die bereits ihre Entzündungen hinterlassen hatten, machten Diäten notwendig, die den Alltag verkomplizierten. Es war eine saftige Stoffwechselstörung, die mich arbeitsunfähig hielt.

Ja mehr noch, ich hatte Mühe meinen Alltag alleine zu bewältigen. Es war z. B. eine Tagesaufgabe, mein Bett frisch zu beziehen, weil ich nach jedem Arbeitsschritt eine Pause einlegen musste. Mein Doc meinte einmal nach einem Belastungs-EKG: „Da wird ja schon das Staubsauger-Schieben zum Problem!“

Ich suchte mir den besten Tag in der Woche, um einen Einkauf zu stemmen und meine Vorräte aufzufüllen, denn es kam vor, dass ich mehrere Tage nicht außer Haus gehen konnte, bzw. sogar das Bett hüten musste. Auf keiner Feierlichkeit war ich mehr anwesend. Auf meine Körperkraft war kein Verlass!

„Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel!“ meinte eine Heilerin.

Was für ein Leben!?

Die sozialen Kontakte reduzierten sich auf wahre Freunde, meine lieben Eltern und meine Söhne!

Da waren Momente, wo ich aufgeben wollte und mit meinem Sterben einverstanden war.

*

Wie finanziere ich mein Leben mit CFS?

Mein Antrag auf  Erwerbsminderungsrente ging 2014 nicht durch. Ich musste erniedrigende Gutachteraussagen – von Menschen, die nur 2 Stunden mit mir geredet hatten, meinen mühsamen Alltag nicht kannten und mir nicht glaubten – ertragen. Sie waren an der Macht und das Gericht hörte auf sie und nicht auf all die Aussagen meiner professionellen Begleiter. Um in weiteren Instanzen für mich einzutreten, fehlte mir die Kraft….

Doch genau da kam wieder Hilfe. Es war nicht dran – das Sterben und die Rente.

*

Die Entscheidung und die Wende

Irgendwann beschloss ich: „Wenn es zum Sterben nicht reicht, dann wird es eine Türe ins Leben hinaus geben. Ich sage JA zu meinem Leben! Wenn es die Liebe wirklich gibt, die alles zusammenhält, dann will ich sie finden!“

Und es öffneten sich Tore – wirklich!

*

Was hat geholfen?

Wer kann sagen, welche Methode in diesen 6 Jahren es letztendlich wirklich war, welches Mittel, welcher therapeutische Ansatz, der den Umschwung brachte? Alles wirkte in seiner Zeit zusammen zu meinem Wohl!

*

Ich sehe es heute so, dass es meine innere Führung war:

Meine Seele kommuniziert über meine innere Stimme mit mir und nachdem ich mich darauf eingelassen habe, öffnen sich mir Auswege.

Von der Vielzahl, möchte ich hier einen benennen. Das bedeutet nicht, dass ich all die anderen weniger wertschätze!

*

Die Tools der Heilausbildung

Durch „Zufälle“ fand ich im Dezember 2015 eine Heilausbildung, die mich sofort ansprach. Hier lernte ich sehr effektive Tools kennen, die ich täglich anwendete und siehe da, plötzlich wurden meine Organe stärker und die unvollendete Schwermetall-Ausleitung konnte ganz langsam – über fast 1 Jahr – erfolgreich abgeschlossen werden.

*

Wahrnehmbare Veränderungen im Heilungsprozess

Lebensqualität kehrt zurück. Mein Körper, der sich an das Couch-ing gewöhnt hatte, darf langsam ebenfalls erwachen und wieder tanzen, schwimmen und wandern üben und genießen. Und ich feiere – das Leben und mich!

*

Ich habe mich dafür entschieden, zur richtigen Zeit ins Berufleben neu zu starten und all meine Erfahrungen einzubringen – zum Wohle der Schöpfung.

*

Anmerkung:

Die aufmerksame Leserschaft wird sich vielleicht erinnern, dass ich meinen Blog im Mai 2015 ins Leben gerufen habe. Ich brauchte eine Aufgabe, die mich mit der Welt verband, als ich meine Wohnung selten verlassen konnte. Da war ein gesunder Geist in einem kranken Körper und wollte sich ausdrücken. Um meine Psyche zu stabilisieren, wählte ich mir die Aufgabe nach Hoffnungszeichen zu recherchieren und darüber zu berichten.

Die Überlegung war: „Wenn ich anderen Mut mache, dann werde auch ich mutiger. Wenn ich andere motiviere ihr Schicksal zu meistern, dann schaffe ich das auch!“ Es hat funktioniert.

Daher gebührt auch allen BlogleserInnen ein dicker Dank, denn ihr habt mich ebenfalls bei der Stange gehalten!

*

5 Monate später habe ich eine Nachlese verfasst.

8 Gedanken zu “Meine Heilung von CFS (Chronisches Erschöpfungs Syndrom)

  1. Klingt aber sehr danach, als war es bei dir die Psyche. Eine Schwermetallvergiftung geht mit neurologischen Ausfällen einher. Insg würde ich sagen, es klingt nach einem klassischen Burnout (hatte ich auch), da schafft man es oft nicht mehr aufzustehen. Hier hilft den meisten nur Zeit. Die professionelle Begleitung bringt da meiner Erfahrung nach keinen Zusatznutzen, außer man ist nicht Reflektiert und merkt nicht woran es gelegen hat.

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    • Lieber Mani,
      Deine Meinung und Erfahrung ist sicherlich interessant. Ich veröffentliche sie auch.
      Meine Wahrheit berühren Deine Aussagen jedoch nicht. Sie bleibt so wie sie ist bestehen.
      Dafür habe ich all die Jahre, Tage, Stunden, Minuten zu viel am eigenen Leib erlebt. Dass Schwermetallvergiftungs-Symptome auch die Psyche beeinflussen, ist für mich Fakt. Ganzheitliche Unterstützung empfehle ich auch reflektierten Menschen. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass mir die Oberon-Diagnostik aus der russischen Raumfahrtmedizin viel Klarheit über das Zellgeschehen, die Organschwächung und die Schwermetallbelastung verschafft hatte und u.a. auch zur Diagnose CFS geführt hatte.
      Alles Gute für Dich und Dein Leben
      wünscht Dir
      Heidrun

      Gefällt 1 Person

    • Liebe Marina,

      es war dran, diesen Teil meiner Wahrheit aus mir heraus zu bringen.
      Mutig-SEIN und Farbe bekennen.
      Die Schwäche zur Stärke mutieren
      und damit anderen eine Ahnung davon geben,
      dass Heilung möglich ist
      und wie Heilung geschieht.
      Wenn es bei dir Anklang gefunden hat,
      dann freut es mich.

      Herzensgrüße auch von mir
      Heidrun

      Gefällt 1 Person

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