CFS-Heilung: Meine Nachlese

CFS Heilung

Foto: Vanessa Caricato, VCCreation, https://www.facebook.com/caricatovanessa/

Das Chronische Erschöpfungssyndrom

Es ist nach wie vor von der Schulmedizin schwer zu diagnostizieren und zu therapieren. Doch das ist nicht das Ende. Es gibt viele Wege im Feld der Heilung.

Zum Krankheitsbild kannst Du Dich auf der Seite des Bundesverbandes Chronisches Erschöpfungssyndrom informieren. Dort wird die Anzahl der Betroffenen in Deutschland auf ca. 300.000 geschätzt.

Im August 2017 habe ich es zum 1. Mal gewagt von meiner Heilung zu schreiben und dies zu veröffentlichen, um an CFS erkrankten Menschen und ihren Angehörigen Mut zu machen.

Nach weiteren 5 Monaten der Stabilisierung schreibe ich diese Nachlese, um zu vermitteln, dass es keinen nennenswerten Rückfall gab. Die Tendenz der Kraft ist steigend und ich gehe erste Schritte ins Berufsleben. Darüber bin ich unendlich dankbar und empfinde mein Leben als neues, großartiges Geschenk.

Wie ist CFS bei mir entstanden?

Es macht mich betroffen, zu erkennen, WIE der Weg in die Erkrankung und wieder hinaus „funktioniert“ hat.

Natürlich hatte ich nicht absichtlich diese gesundheitliche Beeinträchtigung (CFS = Chronique-Fatigue-Syndrom) für mich kreiert. Ihr Boden wurde durch einen Burnout bereitet, in dem sich diese Erfahrung dann einnisten konnte. Sie setzte sich neben den körperlichen Faktoren (Borreliose und Schwermetallvergiftung) zusammen, aus alten traumatischen Erfahrungen, Ahnen-Energienunbewusstem Denken (destruktive Glaubensmuster) und Fühlen (aktiver Schmerzkörper).

Das war wie eine dicke schwarze Wolke in meinem Energiefeld, die immer mehr meine Lebensenergie erstickte.

Wie trat der Umschwung ein?

Es gab ein anderes Ziel in meinem Seelen-Plan. Dem habe ich es wohl zu verdanken, dass ich durch eine seltsame Zufallskette zu einer energetischen Heilausbildung fand. Dort lernte ich wunderbare Instrumente kennen, um an mir zu arbeiten und hilfreiche Menschen, mit denen ich das Gelernte in gegenseitiger Unterstützung regelmäßig übte.

Bald fanden sich neben meinem rückenstärkenden, naturheilkundlichen Arzt, auch eine Heilpraktikerin, alternative Therapieformen und bewusstseinserweiternde Erfahrungen ein, die mein Leben von Grund auf verwandelten.

Es war kein Switch, als hätte man einen Schalter umgelegt. Nein! Ich traf zwar ganz klar die Entscheidung leben zu wollen und doch war ich auch damit einverstanden, wenn mein Weg wirklich im physischen Körper enden sollte, damit in Frieden zu sein. Ich machte eine Bestandsaufnahme und ließ dort so viel wie möglich in die Vergebung münden. Schicht für Schicht atmete ich die Liebe hinein, die ich in mir (wieder-) gefunden hatte. Sie wurde größer und weiter und hüllte mich ein. Ich gab ihr den Namen: Die Liebe meiner Seele.

Die täglichen Impulse meiner Seele

Sie führte mich an den entscheidenden Stellen, ließ mich durchhalten und stärkte meinen Glauben an mein ursprüngliches HeilSEIN. Jeder Morgen war ein Rendez-vous mit meiner Seele, wenn ich in meinem erschöpften und kraftlosen Körper einen neuen Tag begann. Ich setzte mich nach dem Frühstück zu ihr, atmete mit ihr, meditierte, reinigte meine Chakren und Energiekörper und füllte sie mit ihrer Liebe. Ich hörte Heilungsberichte, las aufbauende Literatur, schrieb meinen Mutmach-Blog Frauenseele.wordpress.com, trieb mich auf Online-Kongressen und Plattformen herum, die Nahrhaftes für mich anboten…… Und das merkte ich immer deutlicher.

Im Gegenzug hielt ich mich von den Massenmedien fern, die Ängste schürten, las auch nichts über die Entwicklung meines Krankheitsbildes, um meine Identifizierung damit besser loslassen zu können.

Ich traf mich nur noch mit Menschen, die mich so nahmen und sein ließen, wie ich gerade war, keine Leistung von mir erwarteten und damit klar kamen, dass ich nicht verlässlich war, weil meine Kraft so schwankend war.

Stress vermeiden und der Freude folgen

Das war der dünne Pfad auf dem ich mich bewegte. Ich konnte gar nicht anders, als mich wichtig zu nehmen und als Mittelpunkt in meinem Leben zu empfinden. Manchmal war da tagelang nur mein SEIN mit mir und ich lernte es zu schätzen: Happy alone.

Durchhaltevermögen, Entschlossenheit, Vertrauen und Glauben

Was ich mit diesem Beitrag ausdrücken möchte ist, dass es – meiner Erfahrung nach -einen langen Atem braucht, Durchhaltevermögen und eine tägliche Arbeit an sich selbst und seinem Bewusstsein, um CFS hinter sich zu lassen. Bei mir waren es fast 2 Jahre, nachdem ich bereits 4 Jahre zuvor so vieles ausprobiert hatte, um meine Situation zu verändern.

So eine Erkrankung wird eben nicht auf der Ebene gelöst, wo sie sich zeigt.

Ich musste mich in die Welt des Unsichtbaren begeben und mich mit Energiearbeit beschäftigen, für die das Bewusstsein in der Bevölkerung langsam erwacht. Das hat Materie bewegt.

Eigenverantwortung war wichtig, wenn ich mal wieder nicht an mein tiefes HeilSEIN glauben konnte. Wenn mich das Vertrauen in meine Selbstheilungskräfte verließ, hatte ich mich dennoch für mein HeilSEIN zu entscheiden und meine Geisteshaltung und Emotionen auf ein höheres Schwingungsmuster ein zu stellen. Immer und immer wieder.

Körperliche Unterstützung

Für die ausgebrannten Zellen nahm ich Nahrungsergänzungen ein, um dem Körper mehr Mineralien und Vitamine sowie Aminosäuren zur Regeneration zur Verfügung zu stellen. Weil die Aufnahme erschwert war, wendete ich neben der Energiearbeit 2x täglich die physikalische Therapie der BEMER-Matte an, die den Stoffwechsel günstig  beeinflusste, indem sie die Mikrozirkulation in den Kapillaren erhöhte.

Als ich noch mittendrin war in der Erschöpfung, waren die Übungen des QiGong der Anfang eines leichten Bewegungstrainings und kleine Spazierrunden im Wohnviertel oder der nahen Natur. Es waren 2 Schritte vor und einer zurück und kein kontinuierliches Erfolgserlebnis. Doch die Frustrationstoleranz war in den vergangenen Jahren sowieso gewachsen. Da gab es keine andere Wahl…

Bewusstseinsarbeit

Der Zustand der Meditation entband mich von den alten Fesseln – von Gedankenformen und Schmerzkörperattacken. Das weiche Atmen löste die Anspannung im Körper. Mein Tagebuch erwartete mich zur Zwiesprache mit meiner Seele und den Erkenntnissen, die ich daraus gewann.

Meine nach Außen bescheinigte Arbeitsunfähigkeit war angefüllt mit existentieller Innenarbeit vom feinsten, wenn es mir stundenweise möglich war und dem Ruhen danach. Schließlich ging es um mein Leben!

Meine rote Couch war mein Zufluchtsort, mein Heilungsraum und meine Oase im Meer der Traurigkeit, das mich manchmal überrollte, wenn ich meinte einfach keinen Fortschritt zu sehen. Doch leise und sanft bereitete sich im Inneren der Wandel vor – so unsichtbar und still – und doch geschah es und war irgendwann auch im Außen durch Tests wahrnehmbar, z.B. dadurch, dass mein Körper plötzlich die abgebrochene Schwermetallausleitung zu Ende führen wollte, was mir mit meinem naturheilkundlichen Arzt und meiner Heilpraktikerin gelang. Langsam zwar, doch Zeit war ja relativ geworden in meinem SEIN. Was machte es schon aus, wenn es dennoch über 1 Jahr dauerte, bis dieses Kapitel endlich zum Abschluss kam.

Was wartet nach CFS auf mich?

Lebensqualität, Lebensfreude, Lebenslust sind die Ernte, die ich nun reichlich genießen kann. (Nach viel Schatten ist das Licht besonders hell!) Das trat weit vor der Arbeitsfähigkeit ein. Bis der Körper seine Kraft zurückgewonnen und nach Außen einsetzen konnte, dauerte es weitere Monate.

HeilSEIN wächst in seiner Zeit in meine Lebenswirklichkeit hinein!

Immer wieder weite ich meinen sportlichen Aktionsradius (Schwimmen, spazieren gehen, Hatha-Yoga…) und freue mich, dass ich endlich wieder Treppen ohne Atemnot gehen kann u. Steigungen im Gelände kein Problem mehr sind.

Im authentischen Tanz vergesse ich all die Schwere der vergangenen Jahre, bin im JETZT kraftvoll, leicht und befreit. Da schmeckt mir das Leben besonders gut.

Gerne teile ich meine Erfahrungen mit Menschen, die ernsthaftes Interesse daran haben, wie die Anbindung an die Blaupause des HeilSEINS gelingt. Ich durfte diesen Weg beschreiten und einen Ausgang für mich finden. Dafür bin ich sehr dankbar. Diese Bewusstseins-Schulung, die auf praktischer Erfahrung beruht, gebe ich gerne weiter und wünsche allen Betroffenen den Glauben, dass jede/r es schaffen kann, ein neues, befreiteres Leben beginnen zu können.

Aus dem Herzen

von Heidrun

Anmerkung für Betroffene und ihre Angehörigen

Für alle Betroffenen und ihre Angehörigen habe ich viele Beiträge in diesem Text verlinkt, die meine Ent-Wicklung aufzeigen und Mut machen, dass diese „unfreiwillige Auszeit von 6 Jahren“ durchaus fruchtbar war. Möge es ein Trost sein, wenn Du noch am Beginn des Weges stehst.

2 Gedanken zu “CFS-Heilung: Meine Nachlese

  1. Liebe Heidrun,

    wenn ich dein Foto sehe, unter dem Baum, da geht mir das Herz auf!! So schön!!

    Ich freue mich so mit Dir, dass du einen Weg zur Heilung gefunden hast – und da ich selbst vor genau zwei Jahren an ME/CFS erkrankt bin, kann ich ja einigermaßen nachempfinden, wie es Dir ergangen ist. Auch ich heile – mit dem Gupta-Programm,das ja auch Meditation, Visualisierungen, etc. beinhaltet – auch Cranio-Sakral-Therapie und eine Verhaltenstherapie sind hilfreich. Ich bin sicher, dass ich 100% gesund werde…

    Sei herzlich gegrüßt, liebe Mitgenesende!
    Carola

    Liken

    • Liebe Carola,
      ich freue mich sehr, dass Du auf meinen Blog gefunden hast. Aus ganzem Herzen wünsche ich Dir, dass Dein HeilSEIN wieder in den wahrnehmbaren Vordergrund tritt. Viel Kraft und ja, ein starker Glaube an die eigenen Selbstheilungskräfte ist sehr hilfreich.
      Alles Liebe auch von mir für DICH!
      Herzlich Heidrun

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s