Einheitsbewusstsein

Flusstal

Die Vorgeschichte

Während ich auf meine Wandergefährtin warte, die wohl erst in 20 Minuten eintreffen wird – da ich viel zu früh am vereinbarten Treffpunkt bin – setze ich mich auf den Holzstoß in diesem wunderschönen Fluss-Tal.

Ich fühle das Holz unter meinem Hintern, die warme Erde unter meinen Fußsohlen, den wohltuenden Schatten der Erlen – atme tief und tiefer.

Einheitserfahrung Nr. 1

Mein Blick erwählt einen Baum im gegenüberliegenden Wald. Ich betrachte ihn, sehe seinen Wuchs, seine Größe, seine Kraft. Wie die Blätter sanft vom Wind bewegt werden und das Licht in ihrem Grün spielt! Fasziniert verbinde ich mich mit ihm. Mein Herz weitet sich aus und ich spüre ihn ganz. Dann wechsle ich die Perspektive und bin dieser Baum, stehe dort – zeitlos – im Verbund mit meinen Baum-Brüdern und -Schwestern. Wie sich Wald anfühlt – ursprünglicher Wald in urwüchsiger Natur – berührt mich zutiefst. Welch heiliger, heilender Moment!

Danke für dieses Einssein!

*

Einheitserfahrung Nr. 2

Dann höre ich den Schrei eines Greifvogels und mein Blick wendet sich zum Himmel.

Ein Bussard-Paar – so vermute ich – kreist majestätisch über mir. Frei und verbunden zugleich schrauben sie sich in der Thermik den Wolken entgegen. Mal zieht der eine einen weiteren Kreis, der andere schwenkt ab, dann treffen sie sich wieder, ganz leicht – ohne Zusammenstoß.

„Wie fühlt es sich an mit ihnen zu fliegen?“ entsteht in mir.

Und schon ist mein Bewusstsein dort – so weit – im Feld der Gefiederten. Eine Freude erwacht in mir. Der Überblick ist grandios! Losgelöst von der Erdenschwere genieße ich diese Freiheit.

*

S T I L L E

*

Zwischenstopp

Ein Auto kommt und ich schlüpfe in meinen Körper. Doch es ist nicht meine Bekannte. Nach einem kurzen Gruß im Vorübergehen wende ich meine Aufmerksamkeit wieder ins Blau des Himmels. Doch die beiden Könige der Lüfte sind entschwunden.

*

Einheitserfahrung Nr. 3

Der Wind fährt über meine Haut und in das hohe Gras vor mir. Ich werde zum Grashalm, der sich sanft beugen lässt, hin und her schwingt und doch nicht bricht.

Diese Information lade ich genauso in mein Zellgedächtnis ein, wie die beiden Naturbegegnungen davor.

Wie wird sich diese Ganzkörper-Wahrnehmung in meinem Leben auswirken?

*

Einheitsbewusstsein

*

Dass ich ein Teil von ALLEM-WAS-IST bin,

ist meine Wahrheit.

Ich erfahre es in den stillen Momenten,

die mir geschenkt werden.

Es gibt also kein Warten auf etwas,

sondern ein Mit-dem-sein-was-ist.

*

Einheitserfahrung Nr. 4

Die anschließende zwischenmenschliche Begegnung wird ebenfalls zur wohlwollenden, harmonischen Einheitserfahrung, mit Achtung der jeweiligen Besonderheit.

*

Einheitsbewusstsein

Wenn ich eins bin mit mit mir und dem Leben:

mit den Pflanzen und Bäumen,

den Tieren und Menschen,

den Elementen und den Richtungen,

ankere ich im inneren Frieden und der Liebe.

*

„Und umgekehrt!“

meldet sich meine innere Stimme.

*

Achtsamkeit mit allen Geschöpfen

ist eine natürliche Folge davon.

*

So erlebe ich,

wohin sich die Dualität,

von Licht und Schatten,

gut und böse,

richtig und falsch,

in der wir meistens noch leben,

entwickeln möchte.

Ins EINHEITSBEWUSSTSEIN!

* * *

Kennst Du diese Momente der Einheit? Magst Du ein Erlebnis teilen?

 

2 Gedanken zu “Einheitsbewusstsein

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